Einer großen Gemeinschaft angehören - Erfahrungen einer aktiven Alumna

Dr. Hans Riegel-Stiftung ermöglicht Lara Grabitz einen Besuch beim CERN

"Man lernt so viele Leute kennen. Es ist eine große Gemeinschaft, zu der man gehört“, so beschreibt Lara Grabitz, Chemiestudentin im 2. Semester an der JGU, ihre Erfahrungen mit Alumnitreffen und Teilnahme an Schüler-Wettbewerben. Bei der diesjährigen Preisverleihung der Facharbeitspreise, die die Johannes Gutenberg-Universität Mainz und die Dr. Hans Riegel-Stiftung (DHR-Stiftung) in Kooperation durchführen, ist Lara als Alumna der DHR-Stiftung dabei und im munteren Gespräch mit den Preisträgern.

Sie hat als Schülerin ein Forschungsprojekt über die Leistungsfähigkeit von Dual-Graphit- Batterien bei „Jugend forscht“ eingereicht und es bis in den Bundeswettbewerb 2015 geschafft. Die Teilnahme am Bundeswettbewerb erfolgt nur nach der Erstplatzierung im Regional- und im Landeswettbewerb.

Die Arbeit über die Batterien reichte sie zusätzlich bei dem Wettbewerb der Facharbeiten der DHR-Stiftung ein. Diese fördert Oberstufenschülerinnen und -schüler im naturwissenschaftlichen Bereich mit einem jährlichen Wettbewerb, zu dem Facharbeiten eingereicht werden können. Lara erhielt 2015 an der Ruhruniversität Bochum im Fach Chemie den 1. Preis. Ein Alumnitreffen der DHR-Stiftung führte die Jungforscherin ans Cern, das einen bleibenden Eindruck hinterließ. Beeindruckend waren für sie vor allem die Kontakte zu den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und die Feststellung, dass „…egal ob sie sich für Bio, Chemie oder Physik engagieren. Alle brennen für das jeweilige Fach und sind begeistert“, so Lara. Der Erfolg ihrer Forschungsarbeit hat sie letztlich in ihrer Studienwahl beeinflusst. „Ich wollte immer Physik studieren, aber nach dem erfolgreichen Batterieprojekt war ich von Chemie überzeugt.“

Warum die JGU? „Ich hatte die Uni Mainz gar nicht im Fokus bei der Überlegung, wo ich studieren möchte, aber im Gespräch mit Mitarbeitern der DHR-Stiftung hörte ich, dass es in Mainz das NaT-Lab gibt und man gut Chemie studieren kann. So habe ich mich nach einem Besuch an der Uni, der mir sehr gefallen hat, dort eingeschrieben.“

Lara ist inzwischen nicht nur Alumna bei der DHR-Stiftung, sondern auch bei Jugend forscht, Robert Bosch-Stiftung und ist im Deutschen Jungforschernetz aktiv. Sie rät anderen Schülern, dass man „auch zu Veranstaltungen gehen sollte, die einen auf den ersten Blick nicht unbedingt interessieren. Aber oft lernt man dort neue interessante Leute kennen, unterhält sich über spannende Themen und erfährt so eine neue Lebenswelt. Die Teilnehmer der Alumnitreffen bei der DRH-Stiftung studieren zwar nicht alle Naturwissenschaften, aber interessieren sich für naturwissenschaftliche Themen.“ Lara will auch zukünftig an Alumnitreffen teilnehmen und noch viel Neues lernen.